(baby blanket – sorry, just in german. please, use translation tool in the sidebar.)

eine eulen-krabbeldecke gab es zur taufe der kleinen nichte. als frau s. den stoff bei stoff&stil sah, wusste sie sofort: den muss sie haben! und eine decke wollte ich ja schon immer mal nähen. gut. abgehakt. höchstwahrscheinlich wird es keine zweite davon geben. wie kann etwas, das so simpel aussieht, so verdammt schwer zu nähen sein? die instagramer unter euch haben’s ja schon zwischendurch gesehen. menno! drei stofflagen, ab durch die maschine, nur gerade nähte – fertig. so die theorie. die erste herausforderung war, die knappen 1,40×1,40m irgendwie überhaupt in die maschine zu bekommen. fragt mich nicht, wie oft ich in diese vermaledeiten nadeln gegriffen habe, die überall zum feststecken platziert waren (und übrigens kein bisschen gehalten haben). und dann der blöde fleece-stoff. die schimpfwörter, die mir beim nähen alle so eingefallen sind, erspare ich euch mal. hmpf! das zeug verzieht sich am laufenden band und man bekommt’s nicht mal mit! zweite herausforderung: die maschineneinstellung. die ersten nähte sehen mehr als bescheiden aus, bis alles so passte, wie es sollte. jaja… teststücke und so. und vielleicht mal eine anleitung lesen? wird doch alles komplett überbewertet, oder? 😉
dritte heruausforderung: das binding. trotz hilfestellung der anleitung von pech&schwefel (jetzt ging’s wirklich nicht mehr ohne), wollte es nicht so ordentlich klappen, wie es hätte sein sollen. so ganz haben sich mir die falttechniken für die ecken dann doch nicht erschlossen. nun gut. es ist nicht gerade ein meisterwerk meiner nähkunst, und von den 1,40m-seitenlänge sind sicherlich auch nur 1,30 übrig geblieben (der rest fiel der resoluten fehlerbehebung zum opfer), aber am ende, muss ich zugeben, bin ich doch mächtig stolz auf das große ding. und ich glaub, die kleine nichte sieht es mir nach. sie hat sich jedenfalls auf der decke prima wohl gefühlt. 🙂
und deswegen wandert das gute stück heute auch zum creadienstag! und ganz schnell auch noch zu annette, als herzblutprojekt. ich hoffe, sie lässt es gelten, denn eigentlich sollte es etwas traditioneller sein. aber taufe und taufgeschenk sind doch auch irgendwie eine tradition – oder nicht? und wirklich, es steckt jede menge herz und tatsächlich auch ein bisschen blut in dieser decke. 😉

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