als frau s. letzte woche nach italien musste, versprach das wetter in deutschland nicht gerade viel.

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zum glück sah das dann in italien aber anders aus. wir waren zudem noch viel zu früh dran und was in italien gar nicht geht, ist, zu früh zu einem termin zu kommen. gepflegte 10 min zu spät ist eher üblich. dann wird man noch mal 10 min warten gelassen und dann geht’s los.

also hatten wir den seltenen fall, dass wir uns noch ein bisschen die gegend ansehen konnten. und da der termin in der nähe von como am comer see lag, schlenderten wir ein bisschen durch die stadt.

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und nein, george clooney hab ich nicht gesehen. nicht mal den see habe ich wirklich gesehen! dafür aber ein sehr hübsches städtchen, das wirklich sehr gepflegt und sauber daher kommt. außerdem gibt es viele wirklich schöne geschäfte. passend zum großen winter-sale, dachte ich ja, ich könnte vielleicht noch ein bisschen was abstauben. aber trotz 50% rabatt lagen meine wunsch-schuhe immer noch bei 300€!!!! da war ich doch ein klein wenig froh, dass es nicht so einfach ist, schuhgröße 42 in italien zu bekommen. damit musste ich mich wenigsten nicht über den hohen preis ärgern.

como hatte übrigens einen sehr berühmten einwohner – den herrn volta. also eigentlich hieß er Alessandro Giuseppe Antonio Anastasio Graf von Volta. er hat die batterie erfunden und die einheit für elektrische spannung, „volt“. wurde nach ihm benannt.

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herr volta steht nicht nur auf dem marktplatz, sondern plätze, straßen cafès und restaurants sind nach ihm benannt. ich glaube, man ist ein bisschen stolz auf ihn. 😉

aber es nützte nix – am ende des tages war frau s. eben doch zum arbeiten in italien.

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und der wunsch, mal wieder nur zum vergnügen in italien zu sein, ist ein bisschen größer geworden. es ist und bleibt ein schönes land.

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