der goldene spiegel begleitet mich jetzt schon seit 12 jahren – zum 30. geburtstag bekam ich den rahmen von meinen freunden geschenkt. da war aber noch kein spiegel drin, sondern nur eine pappe mit fotos und glückwünschen der schenkenden. ich habe dann einen spiegel einsetzen lassen und seitdem findet das gute stück immer wieder seinen platz.
in der wg hing er zuerst – ob er da wirklich zur wandfarbe oder den möbeln passte, möchte ich mal dahin gestellt sein lassen. 🙂 dann kam er in meine winzig kleine single-wohnung und machte sich gut über oma’s altem sekretär (obwohl in dieser wohung eigentlich nur schrägen zu finden waren). mit dem sekretär verstand er sich so gut, dass er in der gemeinsamen wohnung mit herrn m. wieder dort aufgehängt wurde. tja – und dann zogen wir in unseren bungalow und der arme spiegel stand 3 jahre im keller, weil ich mir so überhaupt nicht vorstellen konnte, wie er in unser neues heim passen sollte. klassisch, gerade räume – grau und weiß als hauptfarben. alles eher modern statt antik. und gold ist ja eigentlich doch so gar nicht meins. oma’s sekretär steht im flur, aber da passte der spiegel nun so garnicht hin. manche sachen brauchen aber eben einfach nur zeit. und am wochenende machte es auf einmal ‚klick‘ und ich war mir ganz sicher, wo ich den spiegel hin haben möchte. und ganz ehrlich – uns gefällt er da ausgesprochen gut. antik, 70er jahre und moderne – irgendwie geht’s doch zusammen. 🙂

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