dir geht irgendwas gegen den strich? du ärgerst dich, bist genervt oder unzufrieden? dann ist heute dein tag! hier kannst du heute alles mal raus lassen und dir luft machen. entweder verlinkst du deinen blog-beitrag in den kommentaren oder du schreibst direkt in den kommentar, was dir gerade in die suppe gespuckt hat. ich freu mich auf deine mäkelei! 🙂

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… gehn – kaufen ist wunderschön! so singt der herr grönemeyer in einem lied, das ich eigentlich ganz cool finde. so lange ich dabei nicht an lebensmittel einkaufen denke! frau s. geht nicht gerne einkaufen – ich meine nicht klamotten shoppen (obwohl ich das mittlerweile auch lieber online mache als in der stadt). jedenfalls macht lebensmittel einkaufen meistens keinen spass. früher bin ich deshalb auch jeden tag einkaufen gegangen. klingt paradox, weiß ich. aber dann hatte ich immer nur drei teile in der hand und war schnell aus dem laden wieder raus. große mengen aus einem lebensmittelmarkt zu schleppen ist mir ein greuel. so planerisch ist jeden tag einkaufen aber nicht so wirklich clever. also schreibe ich jetzt am wochenende schön brav meine liste für das, was es in der nächsten woche zu essen geben soll. ich mache einen richtigen essensplan. somit komprimiert sich der einkauf dann tatsächlich auf einen wocheneinkauf einmal in der woche. das schöne daran: ich kann zum markt und kaufe das gemüse dort frisch vom bauern. das macht sogar spass! wenn ich mit meinem voll geladenen einkaufskorb mit frischem obst und gemüse nach hause komme, fühlt sich das richtig gut an. weniger gut dagegen ist die schlepperei der anderen lebensmittel, die man in einem der großen märkte einkaufen muss. sowas sperriges wie toilettenpapier. oder sowas schweres wie literweise milch und o-saft. (sonstige getränke holt zum glück der herr m.) allerdings gehöre ich jetzt zu all den anderen berufstätigen wochen-einkäufern, die sich mit mir zusammen freitags oder samstags durch den markt schieben. und da hört der spass schon wieder auf. dauernd schiebt einem jemand den einkaufswagen in die hacken. schubst einen vom joghurt-regal weg. drängelt an der käsetheke. versperrt einem mit dem einkaufswagen den weg. ganz ehrlich, das geht mir furchtbar auf den keks. da werd ich ein kleines bisschen aggro, da merke ich förmlich, wie die stressader pulsiert. der nächste punkt ist dann die kasse. meterlange schlangen, weil nicht genug personal vorhanden ist, um mindestens die hälfte der 15 verfügbaren kassen zu besetzen. leute, die meinen, wenn sie einem den einkaufswagen in den hintern schieben, geht’s schneller. dazu vielleicht noch muffelige kassiererinnen (die mir ein bisschen leid tun – den job möchte ich nicht machen müssen!) und kunden, die ihr kleingeld stundenlang abzählen. oder aber mir karte bezahlen, die nicht funktioniert und danach noch punkte sammeln, oder aufkleber oder was weiß ich. vom gerangel auf dem parkplatz möchte ich gar nicht sprechen. ich muss ganz ehrlich sein, ich ziehe meinen hut vor den menschen, die für eine familie mit kindern einkaufen müssen. ich hab für zwei personen schon einen mega einkaufswagen (gefühlt jedenfalls), aber für noch mehr hungrige mäuler…. uff! 
aber mäkelei hin oder her – frau s. hat abhilfe geschaffen. oder zumindest gönne ich mir das ab und zu. nämlich einen online-einkauf bei einer großen supermarktkette mir r. ganz ehrlich – das ist halbwegs entspannend. da suche ich mir einfach die nötigen sachen aus und lasse mir das an die haustür liefern. klappt super! manchmal geht’s nicht, weil ich dinge brauche, die ich online da nicht bekomme, aber für die standard-sachen ist das eine tolle einrichtung. 
und was fällt euch heute so auf den wecker?
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