dir geht irgendwas gegen den strich? du ärgerst dich, bist genervt oder unzufrieden? dann ist heute dein tag! hier kannst du heute alles mal raus lassen und dir luft machen. entweder verlinkst du deinen blog-beitrag in den kommentaren oder du schreibst direkt in den kommentar, was dir gerade in die suppe gespuckt hat. ich freu mich auf deine mäkelei! 🙂

maekel_mittwoch_sidebar
achtung, achtung! das wird heute ein selbstmitleids-post! denn mal ehrlich, wer hat sich eigentich diese 24h-einteilung ausgedacht?? das ist zu kurz! da schafft man zu wenig! und die zeit geht viel zu schnell vorbei. die jahre fliegen ja förmlich nur so dahin. frau s. ist jedenfalls noch nie mit 24h ausgekommen. es gibt einfach zu viele dinge, die man machen könnte – und manche davon ja leider auch machen muss. arbeiten, z.b. – nimmt eigentlich viel zu viel zeit ein. (weniger arbeiten, würde allerdings weniger geld bedeuten. geht also auch nicht. zumindest nicht mit einem haus am hacken.) frau s. arbeitet in der regel von 7:30 – 17 uhr. meistens ist sie aber schon lieber um 7:15 im büro und geht auch nicht immer um 17 uhr, sondern später. dann noch einkaufen. kochen. essen. mit herrn m. quatschen. paula bespassen. totmüde in’s bett kippen. manchmal zwischendurch noch ein bisschen sauber machen und im internet stöbern. im kopf dagegen sind 100001 ideen, die alle umgesetzt werden möchten. mehr sport machen. weiter renovieren. den garten schön machen. nähen. basteln. sich mit freunden treffen. eine fremdsprache lernen. computer-programme lernen. noch mehr aufräumen. etc pp. in der woche ist dafür eigentlich null zeit. und wie oft denke ich dann: wenn ich doch mehr zeit hätte!!! also packt frau s. soviel wie’s geht in’s wochenende. das klappt natürlich in der regel dann nicht so gut. manchmal ist herr m. dann auch ein bisschen genervt, denn frau s. springt früh aus dem bett, um viel zeit am tag zu haben, und kann vor dem ersten kaffee schon eine ganze liste runter beten, was sie heute alles machen möchte. das ende vom lied: der tag ist dafür zu kurz. das wochenende reicht dazu sowieso nicht. und ganz ehrlich, die energie macht das auch nicht mit. heißt, abends ist frau s. genervt, weil wieder ganz viele dinge liegen geblieben sind. ich bin übrigens kein freund von to-do-listen. ich mag mir meine pläne für den tag nicht aufschreiben, ich hab sie im kopf. dann kann ich abends zwar auch nicht abstreichen, kann dafür aber eher vergessen, was alles nicht erledigt wurde. frau s. ist ganz groß darin, sich selbst zu betuppen. 😉  herr m. macht das ja ganz clever andersherum: der guckt einfach abends, was er alles so geschafft hat und freut sich. mittlerweile hat diese denkweise ja sogar schon einen namen bekommen: die i-did-liste. das macht unter’m strich sicherlich zufriedener. aber so ganz kann frau s. eben einfach nicht aus ihrer haut. und somit geistern auch jetzt schon wieder furchtbar viele pläne durch meinen kopf, die am wochenende alle erledigt werden wollen.
und wie sieht das bei euch aus? to do oder i did?
Share: