frau s. war und ist ja immer noch ein bisschen auf der suche nach ihrer mitte. aber ich muss zugeben, ich bin schon ziemlich nah dran. das ist doch ein recht gutes ergebnis für die kürz der zeit und dann auch noch neben voller berufstätigkeit. sehr geholfen hat da in jedem fall die vegane ernährung. mit dem buch vegan fasten, gab’s überschaubare 14 tage lang eine art basenfasten, d.h. eine entsäuerung des körpers. und das tut richtig gut! erst war’s ein bisschen anstrengend, mit nur 3 mahlzeiten am tag und keinen snacks zwischendurch. aber dafür gab’s plötzlich voll den energieschub. der war, auf grund der beruflichen gegebenheiten, leider in der zweiten woche schon wieder aufgebraucht. 😉 aber trotzdem hat frau s. lockere 3kg entschlackt. und alles was raus ist aus’m körper, ist gut, oder? insofern fühle ich mich jetzt wieder um einiges wohler und kann mich wieder besser auf mich konzentrieren. mache dinge wieder bewusster. entscheide mehr als dass ich mich mitreißen lasse. ich würde sagen: top!
was bleibt also: 3x täglich essen, ohne snacks. viel trinken. bewegen (ob mit dem paulahund oder mit gym…do, egal). alkohol und süße sünden nur am wochenende (wenn’s geht).
was geht nicht: die vegane ernährung. ich bin kein veganer aus überzeugung und das sollte man dafür wohl sein. obwohl ich die veganen rezepte sehr mag, sie sich leicht kochen lassen und super schmecken (sogar der herr m. ist ganz angetan), fehlt mir aber ei und käse. yep – besonders der käse! das hätte ich gar nicht gedacht. aber wir waren letztens zum grillen eingeladen und da stand eine käseplatte, bei der mir wirklich das wasser im mund zusammen gelaufen ist. die hätte ich so komplett verputzen können. ich wusste bisher nicht, dass ich so an käse hänge. witzige erkenntnis. 🙂
deshalb gab’s gestern auch pizza mit parmesan oben drauf. aber keine weizenmehlteigpizza, sondern ich habe mich auch mal an dem blumenkohlteig versucht, der hier überall durch’s netz geistert. ging garnicht so schlecht für den ersten versuch. da man den teig offensichtlich auf zig verschiedene weisen machen kann, habe ich zuerst das rezept von livelifedeeply ausprobiert. allerdings habe ich mir das auspressen gespart, was vielleicht nicht ganz so clever war. der teig brauchte recht lange zum backen und war leider auch noch ein bisschen sehr krümelig am ende. das hätte ich mir gerne etwas knuspriger gewünscht. das nächste mal mache ich das nach annettes rezept. alles in allem ist das aber geschmacklich echt gut und im hinblick auf die gute verträglichkeit, kann ich auch das vermisste kauerlebnis verschmerzen. optisch war die pizza jedenfalls ne wucht! 🙂 (bilder gibt’s aber keine, weil das einzige bild, das ich auf die schnelle noch gemacht habe, total verwackelt ist. hmpf.)
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