(sorry, just in german – please use translation tool in the sidebar)

ein spender bei der dkms – der deutschen knochenmarkspendendatei.
für den ein oder anderen ist das sicherlich nix besonderes, aber für mich schon. das hätte ich übrigens nicht gedacht, aber es ist so. 
spenden kann man ja viel – geld, sachen, zeit, seine organe und eben auch sein knochenmark. beim ausfüllen meines organspendeausweises, habe ich mir überhaupt keine gedanken gemacht. warum auch? wenn die mal weiter gegeben werden, werde ich höchstwahrscheinlich eh nichts mehr merken und sie selbst sowieso nicht mehr brauchen. also bitte – soll jemand anders hoffentlich damit glücklich werden. 
diese knochenmarksache ist irgendwie anders. bewegt durch inga’s geschichte, hab ich kurzerhand die unterlagen zur registrierung angefordert. als die sachen dann kamen, habe ich mir das ganze dann durch gelesen und gezögert. fast drei wochen lagen die stäbchen für den abstrich zu hause rum. ich bin nämlich eine echte memme, wenn’s um spritzen oder ähnliches krankenhausmäßiges geht. und die spende von knochenmark klingt irgendwie… zu deutlich. registrierung ist ja die eine sache. aber was, wenn man zu jemandem passen würde? sicherlich kann man die spende ablehnen, aber wer würde das machen? wie könnte man mit der vorstellung leben, jemandem das leben verweigert zu haben? am ende habe ich die stäbchen doch benutzt und eingeschickt. denn wenn ich ehrlich bin, was sind schon die paar piekser oder das bisschen übelkeit gegen die chance, jemandem helfen zu können? ich wäre ja auch dankbar, wenn es jemanden gibt, der mir im falle eines falles helfen würde.
gestern kam dann der brief von der dkms mit meinem spendenausweis und einem dankeschön für die registrierung. und auch wenn es bisher nur papier und datenkram ist, irgendwie bin ich doch ein bisschen stolz, dass ich jetzt in der datei bin.
und ich bin dankbar, dass es mir und meinen lieben so gut geht. wirklich – wir leiden an nix. weder an irgendeiner krankheit, noch an hunger, noch an geld, noch an sonst irgendwas. alle probleme, die wir haben, sind luxusprobleme – und über die darf man echt nicht jammern. also, danke, liebes leben, dass du es bisher so gut mit uns gemeint hast. 
(und jetzt klopfe ich dreitausend mal auf das dickste holz, damit das auch so bleibt! 🙂 )

dkms

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