glücks.koffer – vor und hinter dem koffer

man, was war das für ein aufregendes wochenende! 
an einem markt teilzunehmen ist ja eine sache, aber einen markt mit zur organisieren eine ganz andere. silke von glücks.koffer kann da ein lied von singen. und deshalb darf die frau s. jetzt mal ein bisschen aus dem nähkästchen plaudern: freitag abend trafen sich frau s. mit herrn m. und frau luther in der raspi, um die tische für den koffermarkt aufzustellen. immerhin mussten 50 tische aufgebaut werden. das ging eigentlich recht fix, denn herr m. hatte offensichtlich sein superman-shirt an und klappte die tische auf wie nix, während frau s.und frau luther sich zu zweit an einem tisch fast einen bruch hoben. 🙂 
in der mitte des großen saals ist ein thekenbereich und auch hier stellten wir ein paar tische auf. dann saßen wir so da und guckten, ob auch alles in ordnung war. ob das licht passte, wie die fenster geöffnet werden konnten, etc. etc. „ja, und den thekenbereich brauchen wir aber nicht dekorieren – das macht ja morgen das raspi-team, mit kaffee und kuchen.“  äh. machen die das wirklich? was war denn vereinbart? wann kommen die? schnell mal mit dem headquarter in münster telefoniert und ja, auch silke war der meinung, das mit der theke macht das raspi-team. oder doch nicht? also abends um halb zehn noch mal den zuständigen herrn von der raspi aus dem bett geklingelt. nein – die theke macht nicht die raspi. das wollte doch das koffermarkt-team selber machen! aaaahhhhh!!!! totales missverständnis bei der planung. peng. keinen kaffee und kuchen für den markt. watt nu?? herr m. schmiss sich also wieder in sein superman-shirt und organisierte innerhalb von 2h stunden eine grundständige kaffee-versorgung für den nächsten tag. die leihfirmen für geschirr und kaffeemaschine wurden gecheckt, die getränke ausfindig gemacht, die nachbarschaft mobilisiert – hund paula wurde also kurzerhand für den samstag bei der liebsten nachbarin eingebucht und die liebsten nachbarskinder inkl. freundin wurden als thekencrew engagiert. kuchen wurde kurzerhand von der liste gestrichen. der ließ sich nun wirklich nicht mehr backen. nachts um eins fielen herr m. und frau s. dann in’s bett. immerhin musste frau s. ja ihre sachen für den markt auch noch einpacken. am samstag um halb sechs ging dann schon wieder der wecker. während das gesamte koffermarkt-team in der raspi die letzten dinge organisierte, sauste herr m. von laden zu laden und sammelte die thekenutensilien ein. und somit gab’s fast püntklich zum marktbeginn auch den ersten kaffee. 🙂 herr m. bekommt dafür meinen persönlichen goldenen orden am bande – für den mann des jahres! :))
alles in allem ging der tag dann, gott sei dank, ohne weitere stolpersteine über die bühne. die aussteller rückten alle an, hatten wunderschöne koffer und tolle inhalte und ich denke, die stimmung war im allgemeinen sehr gut. die besucherzahlen hätten sicherlich noch mehr sein können, aber für den ersten markt dieser art in bielefeld, war das schon nicht schlecht. zumindest sind wir uns einig: das machen wir wieder! also, behaltet die glücks.koffer-seite im auge – die nächste bewerbungsphase startet bald!!!
mein persönliches highlight war übrigens das treffen mit frau allerbestes. das war total klasse, als da plötzlich eine sympathische frau vor meinem koffer stand und meinte „ah, dich kenn ich doch vom bloggen!“ toll war das. genau dafür liebe ich solche märkte!

shirt

drumherum

bluemchen

koffer_inhalt

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glueckskeks

11 thoughts on “glücks.koffer – vor und hinter dem koffer

  1. Ach, das hört sich ja alles ganz wunderbar an….von dem ganzen Aufbaustress mal abgesehen ;-)….UND ICH hätte für euch auch eine Nacht durchgebacken…kein Problem! 🙂
    Kram,
    Maren

  2. Das mit dem sympatisch kann ich genau so zurückgeben 😉 Hat mich auch sehr gefreut dich endlich mal in „echt“ zu treffen!
    Ich fand ihn toll euren Glückskoffer-Markt…und von dem Stress im Vorfeld hat man echt nichts gemerkt!
    Freu mich schon auf die Fortsetzung…da komm ich dann ohne Anhang, dann quatscht es sich entspannter 😉

    Liebe Grüße
    Silke

  3. Klingt super. So einen Koffermarkt könnten wir hier auch noch gebrauchen. Ich muss allerdings zugeben, ich habe den Text überflogen. Ich halte mich da an Andy Warhol, der sagte: „I don’t read, I just look at pictures.“ 🙂 Lieben Gruß, Yna

  4. Was für ein Wochenende. Und am Ende wurde alles gut!
    Eine schöne Geschichte und tolle Photos. Ja, so ein Markt ist aufregend…
    Liebe Grüße Billa

  5. Davon haben wir ja gar nichts mitbekommen!!
    Der Tag war ganz toll, und der Besuch von Silke ein ganz besonderer.
    Aber weißt du was ich vergessen habe?? Hab mir gar nicht deinen neuen Koffer angeschaut, das eine Kissen hat mich total abgelenkt. 😉
    Danke für den tollen Tag!!
    Herzliche Grüße
    Yvonne

  6. Wie aufregend! Das gehört wohl immer ein bisschen dazu;)
    Ich freu mich für euch.
    Gratulation! Und jetzt zurück lehnen …..und stolz sein……
    Liebste Grüße
    Nina

  7. Das klingt super! Und solche „Pannen“, die es zu meistern gilt macht das Ganze doch noch viel spannender oder? – Rückblickend 🙂
    Und: ich würde zusammen mit Maren das nächste Mal backen :-))))
    Liebe Grüße
    Suse

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