frau s. hat sich was gegönnt. (muss ja auch mal sein, nech? 😉 )

die neue heißt olympus pen e-pl6. und ich finde sie spitze!

auf malle bin ich schön brav mit meiner riesen spiegelreflexkamera unterwegs gewesen. drei objektive zusätzlich im rucksack und ständig damit beschäftigt, blende und verschlusszeit zu regeln. was dazu geführt hat, dass ich die anderen dauernds ausgebremst habe. sie macht tolle bilder, die große minolta. ohne frage. und ich fotografiere wirklich gern mit ihr. aber seit das apfeldingens mit einer guten kamera aufgetaucht ist, stelle ich immer mehr fest, wie anstrengend es ist, die große mit mir rum zu schleppen. mal abgesehen davon, dass sie sich für schnappschüsse im urlaub eh nicht gut eignet.

vor zwei jahren hatte ich schon mal so einen anfall – da musste es unbedingt eine nikon coolpix werden. so für zwischendurch halt. nicht zu teuer, leicht, klein, immer dabei. ätsch. reinfall. mit dem ding bin ich irgendwie gar nicht warm geworden. also blieb sie zu hause und das apfeldings musste wieder her halten.

nach malle hatte ich dann die nase voll. ich wollte eine kleine, kompakte kamera, die was kann. und die man gerne mal mitnimmt, ohne dass sie zur last wird. schagga – und da isse! eine systemkamera!

olympus_2

ich muss zugeben, wenn man sich die beschreibung auf der olympus-seite ansieht, glaubt man nicht, dass die kamera was kann. irgendwie wird sie da als technisches modeaccessoire verkauft. für stylische blogger, instagramer und teenies. aber sie hat mich trotzdem fasziniert. (oder gerade deswegen? ich meine, ich bin natürlich eine stylische bloggerin… gut, nicht mehr ganz teenie… von außen! aber innen…. 😉 ).

jedenfalls kann die kleine was. sie ist handlich und kompakt. nicht zu leicht, aber auch noch keine belastung unterwegs. sie ist vollgepackt mit technischem schnick-schnack, durch den ich mich noch nicht mal zur hälfte durchgearbeitet habe. man kann voll automatisch super bilder machen. oder aber auf voll manuell gehen – dann kann man alles wie bei einer spiegelreflex einstellen. das display kann man klappen und sogar soweit, dass man super selfies machen kann (für blogger und instagramer halt). es hat sogar eine touch-funktion. es gibt wechselobjektive – also kann ich auch hier bald eine ganze tasche an kram mit mir rum schleppen, wenn ich möchte. es gibt sowieso einiges an zubehör, z.b. einen blitz zum aufstecken oder einen optischen sucher. der würde mir noch gefallen, denn wenn richtig die sonne scheint, kann man auf dem display manchmal nicht mehr viel erkennen. es gibt auch jede menge überflüssigen, aber teuren, stylingkram für die kamera – das braucht allerdings kein mensch. 😉

das in meinem paket mitgelieferte pancake-objektiv ist toll von der größe. mit 14-42mm brennweite, ist man aber irgendwie weder fisch noch fleisch. da werde ich mir wohl doch noch mal ein bisschen was anderes gönnen. für die schnelle urlaubsfotografie nebenbei reicht es aber allemal.

ein bisschen gewöhnungsbedürftig ist auch die farbabstimmung. teilweise sehen die bilder auf dem display echt quietschig aus – das rot ist richtig, richtig rot und das blau vom himmel teilweise kitschig türkis-blau. allerdings bei der übertragung auf den rechner normalisieren sich die farben dann zum glück. aber es irritiert beim knipsen. muss mal gucken, ob man das auch irgendwo einstellen kann.

super finde ich die zusatzfunktion der mitgelieferten speicherkarte: da kann man nämlich eine verbindung zum smartphone herstellen und die bilder der kamera auf’s phone übertragen – zum posten auf instagram oder fb. coole nummer – eben doch für die social media-welt von heute gedacht. 😉

bisher, wie gesagt, bin ich rundrum zufrieden. man ist zwar beim fotografieren mit einer neuen kamera anfangs immer etwas ungelenk, aber das wird schon noch. spass macht es in jedem fall!!!

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achso: das ist KEIN werbepost. ich teile hier lediglich meine erfahrungen mit. olympus weiß nix davon. 😉

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