briefe an mimmi mittwoch: träume

wer ist mimmi mittwoch?

ihr alle! jede/r leser/in ist mimmi mittwoch. und in einem brief an sie, kann man alles packen, was mal ohne schischi und fotobearbeitung gesagt werden will. möchte noch jemand an mimmi schreiben? kein problem – sie freut sich über post. da bin ich mir sicher!

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liebe mimmi,

erstmal muss ich mich ganz doll für die vielen antworten von letzter woche bedanken. so ehrlich! total spannend. ganz in echt. 🙂

das ein oder andere konnte ich mir auch sehr lebhaft vorstellen…

apropos vorstellen: träumst du manchmal? ich meine, nachts. wenn man schlafen sollte. nicht die träume, die man morgens wieder vergessen hat oder an die man sich so vage erinnert. ich meine träume, die einem noch drei tage danach in den knochen hängen.

mir ist das letzte woche passiert. sehr, sehr schräg. ich musste mich mit ellenbogen durch eine menge kämpfen. da waren gesichter dabei von menschen, die ich ewig nichts gesehen habe und mit denen ich gar nix mehr zu tun habe. ich habe mit den ellenbogen geschubst und auch gerufen. davon bin ich nämlich aufgewacht. von meiner eigenen hampelei und meiner stimme. obwohl ich nicht weiß, ob ich wirklich was gesagt habe oder es einfach nur laute waren, die da raus kamen.

herr m. hat davon zum glück nix mitbekmmen. der schläft wie ein stein. dabei bin ich mir sicher, dass ich mich mächtig gewälzt haben muss. der traum war so echt. so real. ich hab richtig den widerstand an meinen ellenbogen gespürt. es war noch viel anderes drin, an das ich mich jetzt nicht mehr richtig erinnern kann.

aber das alles war so nachhaltig, dass ich wirklich volle drei tage wie in watte gepackt rum gelaufen bin. der tag direkt nach dem traum war ganz seltsam. als ob ich das gar nicht bin, sondern mich von außen sehe. ich musste mich sogar auf routinehandlungen wie zähne putzen konzentrieren.

jetzt bin ich alledings kein traumdeuter und auch kein psychologe, und möchte aus sowas auch keine tiefgründigen schlüsse ziehen, was mein unterbewußtsein da wohl alles so zu verarbeiten hatte. aber es war seltsam. sehr seltsam. so real habe ich, glaub ich, das letzte mal als kind geträumt. (wenn man träumt, man wäre schon im bad auf der toilette und dann leider doch noch im bett liegt. 😉 )

geht dir das auch manchmal so? hauen dich träume auch einfach um? oder hast du schon mal sowas richtig gemeines geträumt, das einen dann wie ein schreckgespenst auch noch am tag verfolgt?

ich bin gespannt!!!!

herzliche grüße

die frau s.

(jetzt zum glück wieder normal! 😉 )

3 thoughts on “briefe an mimmi mittwoch: träume

  1. Wow, das ist ja wirklich schräg! Da ist ja meine besondere Sorte von Traum ganz schön harmlos, aber immer wiederkehrend. Das Szenario, schon in 1000 Varianten durchgeträumt, geht so: ich muss dringend zu einem Termin, Flieger, Zug oder Ähnliches und widrige Umstände verhindern das. Gerne verliere ich dabei auch noch mein Kind, mein Gepäck oder den besten Ehemann von allen… am Ende wache ich auf, habe das Gefühl etwas Wichtiges verpasst zu haben und grübel den ganzen Tag darüber nach. Ich bin sicher, jeder (Hobby-) Psychologe kann das deuten ; )
    Es grüßt die Billa, völlig ungeträumt von letzter Nacht

  2. Ja, das kenne ich auch, oft läuft man den ganzen Tag mit so einem komischen Gefühl im Bauch rum. Manchmal weiß man auch gar nicht mehr warum, weil man sich an den Traum schon nicht mehr erinnern kann. Schon spannend, was unser Unterbewusstsein so alles mit uns macht…Ach ja, dann gibt es natürlich noch den Klassiker, bei dem man im Traum auf die Toilette muss und verzweifelt nach einer sucht, aber das ist psychologisch nicht so schwer zu deuten 🙂
    Liebe Grüße und schönere Träume,
    Dani

  3. Liebe Stefi,
    ich kenne das viel zu gut, denn ich träume fast jede Nacht sehr intensiv und kann mich auch fast jeden Morgen an irgendeinen meiner Träume erinnern. Ich habe mir schon sehr oft gewünscht, einer der Menschen zu sein, die nicht oder nur sehr wenig träumen, aber seit ich mich erinnern kann, träume ich nachts.

    Leider nehmen mich die Träume sehr oft so mit wie dich bei deinem letzten intensiven Traumerlebnis und ich muss mich dann wirklich zusammen reißen. MEist kann ich mich noch Monatelang an diese schlimmsten Träume erinnern – echt furchtbar.

    Ich darf also einfach nicht soviel nachts verarbeiten, sondern muss es mehr am Tage tun… 😉

    Liebe Grüße
    Stephi

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