briefe an mimmi: das bisschen haushalt

wer ist mimmi mittwoch?

ihr alle! jede/r leser/in ist mimmi mittwoch. und in einem brief an sie, kann man alles packen, was mal ohne schischi und fotobearbeitung gesagt werden will. möchte noch jemand an mimmi schreiben? kein problem – sie freut sich über post. da bin ich mir sicher!

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liebe mimmi,

dieses jahr dreht sich ja irgendwie alles um organisation, aufräumen, sortieren, sich strukturieren, wenn man mal so durch die blogwelt stöbert. und ich bin auch immer noch im jahresanfangsschwung, mit hang zum frühjahrsputz. komisch, wie dieses neue jahr das in sich hat. so ausgeprägt war das die letzten jahre nicht. aber hey, wenn der schwung da ist, sollte man ihn nutzen, nicht wahr?

schwung alleine nützt aber nix, wenn die zeit nicht da ist. und was soll ich sagen – voll berufstätig, mit hund und haus und hobby, ist die zeit schon mal knapp, um alles unter zu bekommen, was man so machen will. und bei herrn m. sieht das ja nicht anders aus. zum ersten mal wird im bungalow deshalb jetzt mit listen gearbeitet. und mit allen technischen tricks, die es am markt gerade so gibt. ich meine, eine küchenmaschine. einen thermomix.

herr m. kam mit der idee letztes jahr um die ecke. bisher sah unsere hausorga nämlich so aus, dass der küchen-koch-kram an mir hing. essensplanung, einkauf, kochen – das war mein gebiet. anfangs war’s beruflich leider so, dass herr m. unter der woche viel weg war und damit der rest vom haushalt und die paula-runden abends auch noch überwiegend an mir hingen. das schlaucht sehr! dann konnten wir es zum glück so einrichten, dass herr m. meistens die paula-runden übernimmt und ich in der zeit kochen konnte. das war schon mal eine große erleichterung. der restliche haushalt wurde auf’s wochenende verschoben. wobei das auch ganz schön anstrengend ist, wenn man dann alles sauber machen will/ muss – und im sommer dann auch noch der garten dazu kommt. so ein haus macht doch mehr arbeit als eine wohnung und herr m. und ich mussten erstmal einen weg finden, wie wir das mit den pflichten unter uns aufteilen könnten. nach 4 jahren im bungalow haben wir uns aber ganz gut eingegroovt und können jetzt an die feinheiten gehen. 😉

herr m. schlug als erstes eine putzfrau vor, damit die wochenenden etwas entspannter werdern. eine zeitlang hatten wir also eine gute fee, die alle zwei wochen unseren bungalow wieder auf vordermann gebracht hat. leider wurde sie schwanger und jetzt hängt wieder alles an uns. hmpf.

dann bin ich dazu übergegangen, den großteil meines standardeinkaufs online zu bestellen und mir liefern zu lassen. das spart mir am wochenende mind 2h nerverei, wenn ich nicht mit allen anderen durch den supermarkt rennen muss. tolle einrichtung. ganz ehrlich!

und jetzt hat herr m. da für gesorgt, dass wir einen thermomix zu hause stehen haben, mit dem er auch mal unter der woche abends kochen kann. herr m. kann nach der arbeit nämlich nicht mehr kochen. da lässt er sogar das nudelwasser anbrennen. mit der neuen küchenmaschine ist das aber, in der tat, alles total easy. das gerät sagt einem, was man tun muss. da muss man nicht drüber nachdenken und sich nicht konzentrieren. also plane ich jetzt die woche bzgl. essen und herr m. kocht dann zwischendurch auch mal, sodass ich unter der woche wieder mehr zeit habe, um mal NIX zu machen. oder doch noch mal an die nähmaschine zu gehen. oder einfach herrn m. beim kochen zuzugucken. alles in allem entspannt es mich jedenfalls. denn mein innnerer stress, alles mögliche noch schaffen zu wollen (oder zu müssen), ist damit deutlich reduziert.

übrigens, das schöne an dem thermomix-dings ist, dass man nicht aupassen muss, ob was anbrennt. denn während das gerät vor sich hin kocht, kann man durchaus auch mal fix mit dem staubsauger durch die bude sausen. optimale zeitausnutzung, sag ich nur! 😉

wie sieht das denn bei dir aus? gibt es eine arbeitsteilung mit anderen hausbewohnern? oder hängt alles an dir? wer plant und organisiert denn? oder bist du die familienmanagerin? oder ist es vielleicht umgedreht und du gehst arbeiten und hast einen familienmanager zu hause?

ich bin gespannt, wie deine woche so organisiert wird?

herzliche grüße

die frau s.

 

6 thoughts on “briefe an mimmi: das bisschen haushalt

  1. Oje, husthust. 😀
    Bei uns ist es ja leider noch komplizierter mit den verschiedenen Haushalten, die ja existieren, obwohl ich die meiste Zeit im Haus des Mannes bin. Wir haben leider überhaupt keinen Plan und versuchen zu erledigen, wenn was gemacht werden muss, was natürlich nie reibungslos funtioniert. :/ Grundsätzlich bin ich für meinen Haushalt komplett verantwortlich, inkl. einkaufen, kochen, essen, putzen, waschen etc. (was ich manchmal ein bisschen unfair finde, aber gut, der Mann ist nur ca. 1-2 Mal die Woche hier und hat selbst ein Haus und Kids).
    Meine Wäsche mache ich im Haus selber, allerdings kümmere ich mich da null um seine, das muss er selbst machen (oder die Älteste, die hilft da). Einkaufen und kochen muss er im Haus grundsätzlich erstmal selbst, weil er meinen Geschmack nicht teilt. Ich koche häufiger für mich und die Älteste, manchmal essen er und die Jungs dann bei mir mit, aber meistens kocht er für sich und die Jungs. 😉 Saubermachen tun wir zu zweit, aber da hilft glücklicherweise die Oma, die einmal die Woche Kinderbetreuung übernimmt, sonst wäre das alles gar nicht zu schaffen. Garten mache eher ich, aber freiwillig. Joa, und nu kannst Du Dir in etwa vorstellen, wie das Chaos bei uns aussieht. 😀
    Ps: Ich hab mir übrigens vorgenommen, jedes Mal, wenn ich bei mir in der Bude bin, also ca. 2x die Woche, etwa eine Tüte voll Kram loszuwerden. Entweder durchstöbere ich meine Regale und schmeiße alte Sachen aus Aktenordnern weg, oder Bücher, oder meine lange gesammelten Gartenzeitschriften, oder irgendwelcher anderer Krempel fliegt raus, oder Altklamotten, oder etwas kommt auf den Flohmarktstapel oder den ebay-Stapel. Bisher funktioniert das ganz gut, weil das keine übermäßige Wochenaufgabe ist, über kurz oder lang aber ganz gut Erfolge zeigen wird, hoffe ich.
    So, puh, wat fürn Roman, ich hätte Dir auch mitmBlogpost antworten können, wa? 🙂
    Liebe Grüße
    /inka

    1. liebe inka,
      großartig!!!! danke für so viel kommentar! und ich kenne die sache mit zwei haushalten aus eigener erfahrung und kann mir gut vorstellen, wie das aussieht. 😉
      ich bin allerdings baff, dass ihr tatsächlich beide getrennt kocht. hut ab!
      übrigens – die wäsche machen wir zwar zusammen, aber wegräumen bzgl. bügeln macht jeder für sich. herr m. kann auch viel besser hemden bügeln als ich das kann….

  2. Da ich alleine lebe, mache ich auch alles selber. Allerdings finde ich das teilweise auch echt viel und anstrengend. Von daher habe ich mir in diesem Jahr einfach nur einen kleinen Kalender angeschafft bzw gewonnen, in den ganz einfach nicht so viele andere Termine hineingeschrieben werden können. Mal sehen, ob die Theorie aufgeht. : D
    Wenn Du allerdings mal wieder in der Nähe auf einem Markt bist, sag gerne Bescheid. ; )
    Liebe Grüße! Julika

  3. Die Hausarbeit wird geteilt, leider überkommt mich öfter der Drang und ich bin nicht ganz so gelassen. Eingekauft und gekocht wird sehr oft zusammen, herrlich!
    Liebe Grüße
    Cora

  4. Da ich im Homeoffice arbeite und (für den Mann gefühlt) ja immer zu Hause bin und Zeit habe, mache ich den überwiegenden Teil der Hausarbeit. Einmal die Woche kommt die gute Fee und macht gründlich sauber. Das hilft.
    Und ich versuche den „Repräsentationsbereich“ sprich Küche, Wohnzimmer, GästeWC und den dazugehörigen Flur immer ordentlich zu halten (so weit das mit den drei Zwerginnen geht), damit ich schnell mal durchsaugen kann bevor Gäste kommen. Es beruhigt auch das Auge, wenn nicht so viel rumsteht („so viel“ ist ja relativ, im vergleich zu „SchönerWohnen“-Wohnungen ist es bei mir sicher sehr kruschig).
    Was mich wirklich nervt ist, daß ich jeden einzelnen Tag drei Mahlzeiten zubereiten muß. Sobald die beiden Großen aus der Schule kommen brauchen sie etwas Warmes zu Essen (Brotzeit funktioniert nicht. Ohne eine warme Mahlzeit fühlen sie sich nicht satt und müssen ständig snacken). Mir gehen die Ideen aus. Vor allem weil sie so unterschiedliche Geschmäcker haben.
    Mein großes Ziel für 2015: ich möchte immer einen Essensplan zu Hand haben, meine Besorger App (die elektronsiche Einkaufsliste) immer aktuell halten und einen perfekten Überblick über die Vorräte haben.
    Und meinem Mann das Bügeln beibringen. Hier im Haushalt wird nichts gebügelt. Nichts außer die Oberhemden des Weltbesten und ich liebe Bügeln. Absolut NICHT!

    Liebe Grüße
    Suse

  5. Da ich „nur“ 20 Stunden die Woche im Büro bin und die restliche Zeit von zu Hause aus arbeite, liegt der Haushalt natürlich in meinem Aufgabenbereich. Glücklicherweise haben wir aber auch eine Putzhilfe, so dass sich der Haushalt auf Aufräumen, waschen, einkaufen und gelegentlich auch kochen beschränkt. Das ist machbar. Ich habe zudem noch das große Glück, dass mittags immer meine Mutter kocht, bei der wir dann essen können. so muss ich nur am Wochenende an den Herd. Früher, als ich noch selbst geputzt habe, war das immer ein großes Konfliktpotenzial, da mein mann und ich unterschiedliche Vorstellungen von Sauberkeit haben und ich es nie gut genug gemacht habe…ich putze aber auch echt sehr ungern…Statt Hund haben wir ein Kind, das gelegentlich auch seine Zeit einfordert aber das ist alles nur eine Frage der guten Organisation 🙂
    Liebe Grüße und ein entspanntes, putzfreies Wochenende,
    Dani

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