berlin geht aus

heute gibt’s eine kleine tour durch die lokale, die wir im rahmen des lieblingsbloggertreffens vor 14 tagen besucht haben. dass man in berlin gut ausgehen kann, ist ja wohl allgemein bekannt. aber in dem umfangreichen angebot aus der ferne lokale zu finden, ist eine ganz besondere herausforderung. den anfang machte das hotel. das preis-leistungsverhältnis sollte natürlich stimmen. eine zentrale lage ist wünschenswert, am besten noch in der nähe von bus- oder u-bahn-stationen. ich gebe zu, bei der ganzen planung war mein bester freund go**-maps. der ein oder andere reiseführer wurde auch gewälzt und am ende sind wir im hotel calma gelandet. die lage ist perfekt an der oranienburger straße. das hotel liegt im hinterhof und ist damit wunderbar ruhig. sehr klar und minimalistisch eingerichtet, mit herzlichem service und ausgesprochen gutem frühstück. die kommunikation im vorfeld war super nett und auch das hin und her mit den zimmern überhaupt kein problem. sogar unser barcamp durften wir im frühstücksraum abhalten.

berlin_calma

mein erster weg nach meiner ankunft führte mich dann in „clärchens ballhaus“, für einen kaffee mit einer freundin, die in berlin wohnt. super tolles ambiente! ich fühlte mich irgendwie in der zeit zurück versetzt und wartete nur darauf, die ersten paare schwofend über die tanzfläche schweben zu sehen. kam aber keiner. 😉

berlin_ballhaus

das erste spannende treffen mit den lieblingsbloggern ergab sich dann abends im „lokal“. genau – einfach lokal. fussläufig bequem vom hotel aus zu erreichen. sehr gemütliches restaurant mit ausgesprochen netter und fitter bedienung, wenn ihr wisst, was ich meine. jemand, der nicht auf den mund gefallen ist, mit schwung dabei ist und auch noch über die gerichte auf der karte bescheid weiß. ich gebe zu, die überraschung beim bezahlen war nicht unbedingt positiv. irgendwo hatte ich wohl in der aufregung über das blind date mit den bloggern, die preise aus den augen verloren. 😉 aber lecker war’s. ohne frage.

berlin_lokal

der nächste abend gestaltete sich dann besonders spannend. wir hatten zum walk ’n dine aufgerufen. jeder gang wird in einem anderen lokal eingenommen. das hat zum einen den vorteil, dass man in kurzer zeit mehrere lokal kennen lernen kann und zum anderen, dass sich die gruppe immer wieder neu mischt, weil man nicht den ganzen abend mit den gleichen tischnachbarn verbringt. zwischendurch läuft man noch ein paar schritte, so dass man nicht gleich nach dem essen in’s fress-koma fällt.
tja. wie organisiert man das, wenn man die restaurants in berlin nicht kennt und dann auch noch mit 15 personen unterwegs ist? eventuell sogar bestimmte vorlieben, wie vegetarisch oder vegan berücksichtigen will? auch hier hilft go**-maps ungemein. wenn die restaurants da vermerkt sind, versteht sich. und auch noch eine gute web-site haben. das ist nämlich leider nicht bei allen der fall. trotzdem haben wir drei lokale ausmachen können, die uns auch noch super unterstützt haben. ganz besonders muss ich da das restaurant „die schule“ loben. meine anfrage wurde super schnell beantwortet und genauso schnell gab’s einen vorschlag für eine gemischte vorspeisenplatte mit deutschen tappas. ganz ehrlich: ich kann das nur empfehlen! die idee mit den deutsch tappas ist toll, wie ich finde. es gibt mini-reibekuchen mit apfelmus, krabbencocktail, sauerkraut mit bulette, ein süppchen, und.. und.. und… – unter’m strich war für jeden was dabei. außerdem hat die schule ein sehr gemütliches ambiente und sehr nettes personal, dass am ende 15 einzelne rechnungen aufgenommen hat.

berlin_schule

weiter ging’s danach in das indische restaurant „pune„. lecker. und eben indisch. da kann man gar nicht viel zu sagen. begrüßt wurden wir mit einem mango-sekt und bei der umfangreichen speisekarte ist jeder fündig geworden. die reservierung war etwas witzig, weil ich mir nicht sicher war, ob mich der indische landsmann am telefon wirklich richtig verstanden hatte. aber der tisch war reserviert, also hatte es offensichtlich geklappt. 🙂

berlin_pune

den abschluss fand das walk ’n dine in der „bellini lounge„. viel dessert hätte nach dem leckeren essen nicht mehr rein gepasst, aber ein cocktail findet immer platz. auch in der bellin lounge konnten wir im vorfeld gut reservieren. für eigentlich gedachte 15 personen wurde ein cocktail vereinbart, damit auch alle möglichst schnell ihr getränk bekommen sollten. da sich der ein oder andere aber um die späte uhrzeit bereits verabschiedet hatte, haben wir umdisponiert und der vorbestellte (antialkoholische) cocktail wurde fix durch fleissige barkeeper in gewünschte einzelbestellungen umgetauscht.

berlin_bellini

am ende des abends, muss ich zugeben, war ich dann aber froh, in meinem bett zu liegen. müde, satt, ein bisschen angeschwipst und unheimlich glücklich, dass alles so wunderbar fuktioniert hatte. also, großes dankeschön nochmal an die berliner gastronomen!

6 thoughts on “berlin geht aus

  1. Hach…. schade, schade, schade das es bei mir nicht geklappt hat. Alles was ich bisher über das Wochenende gelesen und gesehen habe war so toll und positiv das ich immer noch etwas traurig bin…

    Liebe Grüße
    Silke

  2. In Clärchens Ballhaus haben mein Mann und ich früher Tango getanzt. Ich habe schöne Erinnerungen daran 🙂
    Die „Schule“ hat mir sehr gefallen, besonders wegen der deutschen Tapas, das indische Restaurant auch. Du hast sie prima rausgesucht…

    Liebe Grüße!
    Mond

  3. Sehr gut beschrieben, die Lokale und der Abend. Und was das für eine umfangreiche und tolle Vorbereitung das von dir war… Hut ab! Es war einfach sehr gelungen!
    Es grüßt die Billa

  4. Tja, ich sage einfach noch mal DANKE. Ich hoffe, das war nicht das letzte Mal mit euch Lieblingsbloggern 🙂 Und tja, ähm, beim nächsten Mal schaue ich auch in die Karte, bevor ich einen Wein bestelle, sonst muss ich mir bei meinem Genörgel wieder anhören: Hey, du bist hier in Mittteeeee. 🙂 LG Yna

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